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Baum-Jahr-Längsschnittanalyse

Überblick

bgcki.tree_year_analysis ist ein ersetzbarer PostGIS-Analysecache mit einer Zeile je Baum und Featurejahr. Der Primärschlüssel ist (tree_id, feature_year). Die Tabelle verbindet das operative ML-Featurepanel 2018–2024 mit dem bereinigten historischen Baumkataster.

Die Quelldaten bleiben maßgeblich. Der Cache dient schnellen, reproduzierbaren Grafana-Abfragen und darf jederzeit vollständig neu aufgebaut werden.

Zeitsemantik

Diese Semantik verhindert, dass unterschiedlich lange Kontrollintervalle als einheitlicher Einjahresübergang interpretiert werden.

Identität

Das operative objectid wird unverändert auf das historische tree_id abgebildet. identity_status unterscheidet:

Nicht zuordenbare IDs werden erhalten und nicht heuristisch umgeschrieben.

Inhalt

Der Cache enthält unter anderem Baumart, Objektart, Pflegebereich, Alter, Vitalität, Höhe, Kronen- und Stammdimensionen, Wurzelraum, Maßnahmen, Pflanzstandortfläche, Landnutzungslabel, Tunneldistanz sowie saisonale Klima- und Trockenheitsmerkmale. Aus t+1 werden Vitalität, Maßnahmen und Fällgrund übernommen.

Nach dem initialen Aufbau umfasst der Cache 369.602 eindeutige Baumjahre. Davon besitzen 328.075 eine auswertbare Vitalitätsänderung. Die Jahresausrichtung wird nach jedem Refresh geprüft.

Aktualisierung

Zuerst müssen Baumkatastercache und operatives Featurepanel aktuell sein. Danach:

conda run -n bgcki_wesemann --no-capture-output python -m scripts.grafana.sync_tree_year_analysis `
    --config config/config.yaml `
    --env-file .env

Die Ziel- und Quelltabellen stehen unter analytics.tree_year_analysis in config/config.yaml. Der Refresh läuft atomar in einer Datenbanktransaktion und bricht ab, falls Beobachtungen nicht zu t beziehungsweise t+1 passen.

Dashboard-Ausgaben

Das Baumkataster-Dashboard enthält die Sektion Längsschnitt, Klima & Standort mit Jahresabdeckung, Vitalitätsverschlechterung und Sommerniederschlag, Pflanzstandortflächen- und Tunneldistanzklassen sowie einer prüfbaren Baum-Jahr-Stichprobe.

Die Vergleiche sind deskriptiv. Unterschiede zwischen Klassen belegen keine Kausalität; dafür müssen mindestens Baumart, Alter, Objektart, wiederholte Messungen und zeitliche Klimaeffekte kontrolliert werden.